Mittwoch, 13. Mai 2026


IMG_1212.jpg

Samstag Vormittag in Hannover, die Menschen wärmen sich aufgereiht vor dem Café am Kröpke in der ersten Frühlingssonne. Ich nehme den einzigen Stuhl, der noch frei ist und sitze neben dem Bundeskanzler. Wir kommen ins Gespräch. 25 Jahre ist das her. Gerhard Schröder sprach von den großen Dingen der Welt, ich erzählte ihm von der Entwicklung der Tafeln. „Melden Sie sich gerne, wenn ich das unterstützen kann.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich der Kanzler. Ein halbes Jahr später war ich bei ihm Zuhause zum Abendessen eingeladen. Ein paar Tafelfreunde hatte ich mitgebracht. Es war eine illustre Runde mit großen Namen der Deutschen Wirtschaft, die ersten Unterstützer der Tafeln. Nach dem Essen und einigen Höflichkeiten zündete sich Gerhard Schröder seine Zigarre an und fragte in die Runde „Was gibt’s denn sonst noch, was wir Gutes tun können?“ Auf diese Frage waren wir vorbereitet und so wurde „Start Social“ an dem Abend auf dem Weg gebracht. 25 Jahre später sitze ich wieder in der Frühlingssonne. Das Café am Kröpke gibt es nicht mehr, aber die Idee ist geblieben. Start Social hat sich gut entwickelt. Die alte Geschichte kommt mir jetzt in den Sinn, weil wir „Radeln ohne Alter“ unterstützen. Eine wunderbare Initiative, die von Start Social ausgezeichnet wurde. jg



Dienstag, 12. Mai 2026

image0.jpeg

Ab und zu mal „Danke“ sagen

In der Coronazeit wurde ab und zu geklatscht für die Pflegekräfte. Hier und da gab es auch mal Initiativen für eine bessere Bezahlung. Inzwischen ist die Pflege wieder in Vergessenheit geraten - wenn man nicht gerade persönlich betroffen ist, oder die Politik über Pflege diskutiert. Dann aber nicht über die Pflegekräfte, sondern über die Kosten. Wir haben heute in Yangon und in Celle Pflegekräfte bei der Arbeit besucht, um „Danke“ zu sagen. Im Bild Sven mit einer Mitarbeiterin in der Residenz Blumlage. jg



Samstag, 9. Mai 2026


Unsere Quote kann sich sehen lassen

Nachdem die Kundenbewertungen bei Trade Republic immer schlechter geworden sind, hat die Firma tausend Mitarbeiter für den Kundensupport eingestellt. Statt Chabot und Ki sollen sich zukünftig echte Menschen um die Bedürfnisse der Kunden kümmern. Die Firma hat zehn Millionen Kunden. Geteilt durch tausend Mitarbeiter macht das 10.000 Kunden pro Mitarbeiter. Da kann sich unsere Quote sehen lassen: auf 100 Spender kommt bei uns ein Mitarbeiter. Wer das mal ausprobieren möchte, hat hier gleich zwei Telefonnummern: 0172 45 47741 und 0171 9103355



Freitag, 8. Mai 2026

IMG_4769.jpeg 

Nachruf

Sein Berufsleben hatte Stationen auf der ganzen Welt. Thomas Oursin war ein Weltbürger, er hat mit seiner Familie in Afrika, Amerika, Belgien und Deutschland gelebt. Die Philippinen haben wir gemeinsam entdeckt, weil Thomas sich auch im Ruhestand engagieren wollte. Über viele Jahre hat er 50 Studenten betreut, die wir dort gefördert haben. Sie erinnern sich gerne an den großen Mann. Anfang Mai ist Thomas mit 95 Jahren verstorben. jg



Mittwoch, 6. Mai 2026

Uploaded Image


Diese Zeitungsbeilage hat mich angeregt, über die Frage nachzudenken, wie mein Glück aussehen würde, wenn ich es malen wollte. Hat mein persönliches Glück eine Farbe, ein Gesicht, oder ist es ein Moment? Es lohnt sich einen Moment darüber nachzudenken. Die Antworten dürften (wie bei den Künstlern) unterschiedlich ausfallen. Wollte ich mein Glück in Farben malen, würde es ein buntes Bild werden in dem die Freunde der Stiftung in ihrer großes Vielfalt vertreten sind. Schön, dass es Euch gibt  👍



Sonntag, 19. April 2026

IMG_4051.jpeg

Kann es denn immer aufwärts gehen..?

Unsere Eltern haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut. Mit „Wachstum, Wachstum, Wachstum…“ bin ich aufgewachsen. Aber seit ein paar Jahren stottert dieser Motor, es läuft nicht mehr so geschmiert wie früher. Diese unruhigen Zeiten könnte unsere Gesellschaft nutzen, um neue Ziele zu definieren. Bei der Stiftung haben wir uns schon vor vielen Jahren auf 100 Menschen und eine Million begrenzt. Wachstum wäre machbar, aber den streben wir nicht an. Lieber konzentrieren wir uns auf das, was wir haben. Es gibt viel zu pflegen und zu erhalten. jg



Freitag, 10. April 2026

IMG_3929.jpeg

Schön war’s gestern Abend in Hamburg am Ballindamm. Freunde und Bekannte sind gekommen, eine bunt gemischte Runde, bereichert durch ein paar neue Gesichter. Katharina und Udo hatten alles perfekt vorbereitet. Es gab einen bewegenden Reisebericht von Klaus mit Bildern aus der Ukraine. Jürgen hat Bilder und Zahlen geliefert und Dorothea hat dafür gesorgt, dass wir die Menschen in Myanmar nicht vergessen. Das ist dann spät geworden ist, lag an den vielen Gesprächen und dem leckeren Buffet. jg



Mittwoch, 8. April 2026

IMG_1196.jpg

Erste Adresse

Rund um die Binnenalster gibt es die schönsten Häuser zu sehen: der Ballindamm ist eine erste Adresse in Hamburg. Diesen schönen Ausblick gibt es als Zugabe heute Abend beim Treffen der Hamburger Runde im Büro von Udo. Interessierte Gäste sind willkommen. Schreibt uns einfach eine Mail: info@stiftunglife.de



IMG_7245.jpg

Kinder geht immer
Fundraiser

Das war die einfache Antwort auf die Frage, wie man Spender gewinnt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die meisten Spenden in Deutschland an Organisationen gehen, die sich um benachteiligte Kinder kümmern. Mit alten Menschen lässt sich nicht gut werben. Wir tun es trotzdem - nicht nur heute, am Tag der älteren Generation. Unsere Stiftung engagiert sich nicht nur für Kinder, sondern auch für alte Menschen: in Myanmar (hier im Bild) und in Deutschland. jg

Donnerstag, 2. April 2026


Gründonnerstag ?!

Heute gedenken die Christen an das Letzte Abendmahl: an die biblische Szene, in der Jesus Brot und Wein mit den Jüngern teilt. Der Tag erinnert auch auch an Fußwaschung, Demut und den Dienst am Nächsten. Das Brot teilen und der Dienst am Nächsten passen gut zu unserer Stiftung, egal an welchen Gott man glaubt. jg




Ich lebe saugut ohne Social Media
Ulrich Maly

Kann er leicht sagen, nachdem er sich aus dem politischen Leben verabschiedet hat: vor sechs Jahren beendete der Nürnberger Oberbürgermeister seine politische Karriere. In den sozialen Medien sind sechs Jahre eine Ewigkeit. Kann unsere Stiftung ohne LinkedIn und Instagram leben? Das ist keine rhetorische Frage, ich bitte euch um eure Meinung, gerne per Mail an juergen@stiftunglife.de



Dienstag, 31. März 2026



Was sind das für Leute,
die sich jede Woche treffen um Gutes zu tun? 

Sie pflanzen Bäume und unterstützen die Tafeln, sie finanzieren den Bau von Schulen und unterstützen die Swimming Doctors in Myanmar. Rotary Clubs sind ein echter Motor für gemeinnützige Projekte im In- und Ausland. Laut einer Studie leisten sie pro Jahr tausende Sozialprojekte und enorme Ehrenamtsstunden. In den Clubs geht es auch um Freundschaft, Austausch und Kooperation. Bekannte Persönlichkeiten wie Konrad Adenauer, Hans-Dietrich Genscher oder Roman Herzog waren Mitglieder. Seit 20 Jahren engagieren wir uns gemeinsam mit verschiedenen Rotary Clubs. jg



Sonntag, 29. März 2026


Angenehme Nebenwirkung

Ich möchte etwas tun! Mit diesem Impuls gehen Menschen zu ihrer Tafel, zum Sportverein und zur Stiftunglife. Eine passende Aufgabe findet sich immer. Dabei lernt man Menschen kennen. Menschen, die mit gleicher Motivation unterwegs sind. Wer sich mal so einer angenehmen Nebenwirkung aussetzen möchte, den laden wir zum Treffen der Hamburger Runde (oder der Münchner Runde) ein. Wer Interesse hat, schreibt uns einfach eine kleine Mail. Wir antworten schnell. jg



Donnerstag, 26. März 2026


Schreibt hier gerade die KI ?

Nein. Unsere täglichen Blogs werden nicht von künstlicher Intelligenz formuliert. Sie entstehen in echten Köpfen mit echtem Kaffee daneben. Bilder und  Informationen kommen von unseren Mitarbeitern vor Ort. Die Umsetzung in Nachrichten bleibt bei uns handgemacht, echt und menschlich. jg



Dienstag, 17. März 2026

Für viele ist es das Ende, für uns ist es der Anfang. Nach dem Versand der Spendenquittung dokumentieren wir den Weg des Geldes in unserem gläsernen Konto. Von der Verwendung der Spende berichten wir mit Bildern, per Mail und in persönlichen Gesprächen. Aus diesem Miteinander entwickeln sich seit 37 Jahren persönliche Beziehungen. jg



Sonntag, 15. März 2026



Sind wir nicht alle Glückskinder?

Die Geschichte von Helmut Schreiner und seiner Frau Ulrike war vor kurzem in der Süddeutschen Zeitung zu lesen. Die beiden haben mit einer Spende von einer halben Million Euro das Schleißheimer Hallenbad vor der Schließung bewahrt. Im Interview spricht Helmut Schreiner von der Dankbarkeit, Gutes tun zu können. Dieser Dankbarkeit schließen wir uns gerne an, denn so gesehen sind alle Freunde der Stiftung Glückskinder. Schön, dass es euch gibt 👍



Samstag, 28. Februar 2026


Ein neues Kapitel

25 Jahre lang war sie der tägliche Dreh- und Angelpunkt in unserem Büro in Celle. Nun beginnt für uns alle ein neues Kapitel: Dörte geht in Rente - jedenfalls zu Hälfte. Da warten neben dem netten Ehemann Haus und Garten: Freizeit und drei Enkelkinder. Wie schön, dass uns die andere Hälfte erhalten bleibt: zwei Vormittage in der Woche kommt Dörte weiterhin ins Büro. Dieser Übergang kommt nicht plötzlich - wir haben wir uns darauf vorbereitet. Sicher ist trotzdem, dass uns Dörte als Mensch und mit ihrem Wissen in vielen Augenblicken fehlen wird. jg



Montag, 23. Februar 2026



Unser Team vor Ort

Ein paar Tage nach dem Erdbeben waren wir vor Ort. Nach fast einem Jahr sind wir nun wieder am Inle See: Min Min, Jürgen und Naing. Die Sonne scheint und wir sehen voller Freude, wie gut unsere Hilfe gewirkt hat. Natürlich gibt es noch immer Menschen, die ein bisschen Unterstützung brauchen, um ihr Leben neu aufzubauen. Rund 20.000 Euro stellen wir dafür noch einmal zur Verfügung. Von der Verwendung werden wir berichten. Vielen Dank an alle, die unsere Erdbebenhilfe unterstützt haben. Wir versichern, dass jeder Euro hier gut angekommen ist. jg 



Sonntag, 15. Februar 2026



Volle Aufmerksamkeit 

Es gibt viel zu besprechen. Hier in der Werft, wo das Schiff seit ein paar Tagen zur jährlichen Überholung liegt. Links im Bild Capt. Khaing Kyaw, er ist seit 15 Jahren bei den Swimming Doctors. Angefangen hat der junge Mann als zweiter Kapitän, hat dann seine Patente erweitert und vor zehn Jahren die Verantwortung für das Schiff und die 18 köpfige Besatzung übernommen. Ko Naing organisiert das Backoffice, kümmert sich seit zehn Jahren um Planungen, Genehmigungen, Abrechnungen und Medikamente. Am 1. März startet der nächste Einsatz. Es gibt viel zu tun, damit täglich bis zu 100 Patienten versorgt werden können. jg



Sonntag, 1. Februar 2026


Januar 2016

Wie doch die Zeit vergeht: zehn Jahre ist es her, dass ich den ersten Espresso an die Freunde der Stiftung verschickt habe. Da wird es höchste Zeit mal nachzufragen, was Mann verbessern könnte - und über die Frage nachzudenken, wer das Schreiben übernehmen mag, wenn Jürgen mal indisponiert ist…