Samstag, 19. September 2026

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Was macht eigentlich Ahmad?

Wenn man eine Vorzeigegeschichte erzählen möchte von Menschen, die nach Deutschland gekommen sind, ist man schnell bei Ahmad. Vor elf Jahren floh er mit seiner Familie aus Syrien. Seine neue Heimat ist Bad Salzschlirf. Ahmad hat unsere Sprache gelernt und die Facharztprüfung zum Zahnarzt nach deutschen Regeln abgelegt. Als niedergelassener Zahnarzt ist er beliebt, die Warteliste bei ihm in der Praxis ist lang. Ahmad engagiert sich ehrenamtlich bei der Tafel und für unsere grünen Projekte in Bad Salzschlirf. jg



Mittwoch, 16. September 2026

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Die Mode liebt das Außergewöhnliche 

Bei einer Modenschau in Washington präsentiert sich ein Model mit einem Buch. In einer Welt von Likes und Swipen hat die Mode nun Bücher als Statussymbole entdeckt. Bücher und Bildung sind das neue Cool. Während bei den Kindern die Lesekompetenz abnimmt und der Buchhandel über sinkende Umsätze klagt, feiert die Mode das Buch. Uns soll es recht sein, wir haben eine Rarität zu bieten: das aktuelle Jahrbuch der Stiftunglife. Man kann es nicht kaufen, nur geschenkt bekommen. Schreibt uns, wenn ihr mal wieder gedrucktes Papier in der Hand haben wollt. jg 



Samstag, 12. September 2026


Die eigentlichen Attraktionen finden im Verborgenen statt
Warum wir nicht auf Social Media sind

In der Süddeutschen Zeitung gibt es heute einen Bericht über ein Hotel, das weder Top-Spot, Wellness-Tempel noch Boutique-Hideaway sein möchte, sondern einfach nur das erste Hotel am Platz. Die eigentlichen Attraktionen vom Baur au Lac finden im Verborgenen statt: sich anpassen, freundlich auf individuelle Wünsche eingehen, Service bieten und Verlässlichkeit. An solchen Vorbildern orientieren wir uns gerne. Es lohnt sich, den Artikel in der Rubrik Liebe & Leben auf Seite 50 zu lesen. jg



Sonntag, 6. September 2026


Tag der Wohltätigkeit

Auch wenn es ein UN Gedenktag ist, werden am Samstag nicht allzu viele Menschen darüber nachgedacht haben, wie viel sie geben, oder geben könnten. Bei manchen taucht diese Frage kurz vor Weihnachten auf - andere nutzen das gute Gefühl von Benefiz als Marketinginstrument. Damit lässt sich der Umsatz zu erhöhen. Wohltätigkeit ist oft leise, wenn niemand zuschaut. Sie braucht keinen Gedenktag, sie braucht Vorbilder. jg



Samstag, 5. September 2026

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Das Wort zum Sonntag

Die Stiftunglife ist neutral, wir halten uns mit Kommentaren zu Religion und Politik zurück, soweit das geht. Aber mit der Neutralität ist das so eine Sache, so ganz neutral ist man nicht, wenn man sich für Menschenleben in Myanmar und in der Ukraine engagiert. Unsere Stiftung hat Werte, die weder mit Links- noch mit Rechtsradikalen Zielen zusammengehen. Man muss nicht 91 werden, um die Werte zu erkennen, die uns in Deutschland ein gutes Miteinander gebracht haben: https://www.instagram.com/reel/DcjSYPqoUlr/



Sonntag, 23. August 2026

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Die Notenwenderin

Ohne die Frau im Hintergrund würde der Abend nicht funktionieren. Doch im Idealfall erinnert sich nach dem Konzert niemand mehr an Karoline Bauer, die Notenwenderin. Die Künstler stehen immer im Rampenlicht, hier im Bild Igor Levit. Das Bild lässt sich gut auf die Stiftunglife übertragen. In Celle wendet Dörte die Noten und Sven blättert in Mietverträgen und Kontoauszügen. In München schreibt Marlis Geburtstagsgrüße und Max beantragt die Mehrwertsteuererstattung, wenn wir in die Ukraine fahren. Ohne die „Notenwender'innen“ der Stiftung würde Jürgens Auftritt nicht funktionieren. jg



Freitag, 14. August 2026

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Letzte Woche habe ich Nico in Hamburg getroffen. Wir haben über Projekte geredet und über die Stimmung in Deutschland. „Viele Menschen schimpfen und beschweren sich….“ meinte Nico „... dabei habe ich den Eindruck, dass sie die Vorteile, die unser Land im Vergleich zu den meisten anderen Ländern auf dieser Welt hat, nicht sehen. Deshalb habe ich für mich eine kleine Liste gemacht: Warum ich gerne in Deutschland lebe. Wir haben hier:
  • sozialen Frieden
  • Ich kann (fast) überall herumlaufen, ohne Angst zu haben, auch als Frau
  • Sicherheit: ich brauche keine Mauern mit Stacheldraht um mein Haus
  • Eine niedrige Tötungsrate (6 x niedriger als in den USA)
  • Es gibt keine extreme soziale Ungleichheit bzw. extreme Armut
  • Kostenlose Schulen, die qualitativ gut sind
  • Kostenlose Universitäten, die qualitativ gut sind
  • Ein funktionierendes Rechtssystem
  • Eine nicht korrupte Polizei
  • Ein nicht korruptes Verwaltungssytem bzw. Politik (Geklüngel ja, Lobbyismus)
  • Eine funktionierende Infrastruktur
  • Gut ausgebauter Nahverkehr
  • Meinungsfreiheit
  • Pressefreiheit
  • Ein ganzjährig angenehmes Klima
  • Wenigw Naturkatastrophen
  • Vier Jahreszeiten
  • Genug Wasser, (fast) das ganze Jahr, vor allem Trinkwasser
  • Die kulturelle Vielfalt
  • Ein funktionierendes Gesundheitssystem
  • Ein seit Jahrzehnten funktionierendes, faires Steuersystem
  • Religionsfreiheit
  • Sauberkeit und geringe Umweltverschmutzung
  • Nicht nur Wirtschaft, auch die Ökologie ist wichtig
  • Starker Wirtschaftsstandort
  • eine funktionierende Demokratie
  • der deutsche Pass ist einer der Top-Pässe bzgl. Visafreiheit weltweit
  • eine insgesamt, von vielen globalen Umfragen immer wieder bestätigte, sehr hohe Lebensqualität  
Nico ist viel herumgekommen in der Welt. Er weiß, mit welchen Problemen Menschen in Mexiko zu kämpfen haben, oder in Rumänien. Diese Liste kann natürlich jeder mit seinen eigenen Eindrücken ergänzen. Sie ist nur eine Anregung, ein kleines, nicht perfektes Gegengewicht, zu einer Nachrichtenwelt, in der  fake- und bad news für Umsatz und Aufmerksamkeit sorgen. Nein, wir haben kein Sommerloch, es fehlt uns auch nicht an eigenen (guten) Nachrichten. Ich fand diese Zusammenstellung eine wunderbare Gelegenheit, ein wenig über das Glück des Lebens nachzudenken. jg



Samstag, 18. Juli 2026


Gehen Sie am besten in eine Filiale und reden Sie mit einem Menschen.

Der gute Tipp kam von der KI. Vielleicht hatte sie Mitleid mit dem von Warteschleifen ermüdeten Kunden. Der Bericht über Vor- und Nachteile der künstlichen Intelligenz im Kundenservice (heute in der Süddeutschen Zeitung) ist lesenswert. In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage waren 84 % der Befragten Unternehmen der Meinung, dass die KI ihren Kundenservice verbessert. Nur 23 % der Kunden sehen das genau so. Für für alle anderen, die gerne mit Menschen reden, bleiben wir erreichbar. Probiert es einfach mal aus: 0172 45 477 41



Freitag, 17. Juli 2026


Der eigene reflektierte Augenschein ist immer noch die wichtigste Informationsquelle. Karl W. Mekiska

Der Mann muss es wissen: der große Lehrmeister des sauberen Journalismus hat jahrzehntelang die Nachrichtenredaktion der Süddeutschen Zeitung geleitet. Wir folgen dieser Vorgabe und nehmen alle Projekte, die von uns gefördert werden, selbst „in Augenschein“ wie man früher so sagte. Heute würde man sagen: Wir fahren selber hin. Schauen, was zu machen ist und dokumentieren, was wir gesehen haben. Dem Karl hätte das gefallen. jg



Dienstag, 14. Juli 2026

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Made by humans

Die online Enzyklopädie wird 25. Das ist ein Grund zum Feiern, wenn auch nicht ungetrübt, denn Wikipedia wird von der KI bedroht. Heute ist die Website noch unter den Top Ten der meistbesuchten Seiten im deutschsprachigen Raum, doch die Tendenz ist sinkend, wie bei allen menschengemachten Inhalten im Netz. Wir schätzen und unterstützen die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, nicht nur, aber auch wegen der umfassenden Informationen über uns https://de.wikipedia.org/wiki/Stiftunglife



Montag, 6. Juli 2026


Hilfsprojekte werden eingestellt

Nicht bei uns, sondern bei der Bundesregierung. Der Bundesfinanzminister muss sparen, das trifft auch den Etat von Frau Reem Alabali Radovan. Die Ministerin für Entwicklungshilfe rechnet mit drastischen Kürzungen. Während Deutschland sein Engagement reduziert, bauen andere Staaten ihre Präsenz aus: China, Russland und die Golfstaaten investieren immer stärker in Entwicklungshilfe. Sie gewinnen dadurch mehr politischen und wirtschaftlichen Einfluss in Afrika und Asien. 

Die Teilung von unserem Etat haben wir vor 20 Jahren in den Grundsätzen der Stiftung festgeschrieben: die Hälfte aller Gelder wird in Deutschland ausgegeben, weil das das Land ist, in dem wir leben. Die andere Hälfte geben wir für Menschen und Projekte in Entwicklungsländern aus. Diesem Grundsätzen bleiben wir treu. In Myanmar werden wir auch in Zukunft Menschen unterstützen, die selbst viel dafür tun, um einigermaßen über die Runden zu kommen. jg



Sonntag, 5. Juli 2026

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Zwischenbilanz 

Das erste halbe Jahr ist gut gelaufen. Nicht nur bei unserem Engagement für die Tafeln, auch bei unserer Hilfe für die Menschen in Myanmar und in der Ukraine. Der Blick auf das gläserne Konto gibt uns Zuversicht: auch in diesem Jahr werden wir wieder eine Million Euro für Klima, Natur und Menschen ausgeben. Ein großes Dankeschön an alle Freunde, die uns dabei mit Rat und Tat unterstützen. Lasst uns weiter engagiert bleiben. jg



Samstag, 27. Juni 2026

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Happy Birthday Ulla und Andreas

Gestern haben zwei ganz besonders nette Freunde der Stiftung in Hamburg ihren 140. Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass haben wir 140 Mangobäume in Bagan für die beiden pflanzen lassen. Ein großes Dankeschön an Min Min und das ganze Dorf. Sie haben diese wunderbare Aktion in schwierigen Zeiten möglich gemacht. jg



Montag, 22. Juni 2026

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Jung oder alt, halb oder ganz…

Die Ausgangslage ist seit ein paar Jahren bekannt. Jürgen möchte weniger arbeiten, deshalb suchen wir Verstärkung für unser Team. Jemand die/der unsere Stiftung mit Gefühl und Verstand vertritt. Jemand die/der Lust hat auf Menschen und Projekte, auf Ideen, Reisen und Strukturen. Dabei schauen wir zunächst nicht auf die üblichen Kriterien: jung oder alt, halb- oder ganztag, bezahlt oder ehrenamtlich, das finden wir gemeinsam raus. Vielleicht gibt es im Freundeskreis der Stiftung den richtigen Menschen. Schreibt uns gerne eine Mail, wenn Ihr Interesse habt, jemanden kennt, und/oder mehr wissen wollt. jg  



Sonntag, 21. Juni 2026

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Auf einander zugehen

Gestern Abend in der Münchner Staatsoper: kaum ein schöneres Bild hätte es geben können für den Abschluss von unserem Stiftungstreffen 2026. Nach dem großen Event im letzten Jahr in Chemnitz war es dieses Mal ein Treffen in kleinem Kreis. Fast familiär, konzentriert und im freundlichen Miteinander auch bei unterschiedlichen Meinungen. Über was wir geredet haben und welche Ziele wir für das kommende Jahr haben, das wird in ein paar Tagen nachzulesen sein im Protokoll, hier auf unserer Seite. Ein großes Dankeschön an alle, die ihre Freizeit für diese zwei Tage eingesetzt haben, die dabei waren mit Herz und Verstand. jg



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Gute Erträge / 1

Die Welt des Handels verändert sich rasant. Was im Internet bestellt wird, geht nicht mehr über die Ladentheke. Zukunftsgerechte Konzepte werden händeringend gesucht, damit unsere Innenstädte lebendig bleiben. Für eine mögliche Nachnutzung unserer Handelsflächen in Celle hat Sven schon ein Konzept entwickelt. Mal schauen, ob sich das realisieren lässt. jg



Mittwoch, 17. Juni 2026

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Gute Erträge / 2

Vor sieben Jahren haben wir ein betreutes Wohnen in Celle gebaut. Zu Anfang ist alles gut gelaufen, dann ließ mit den Jahren erst die Qualität nach und dann die Zufriedenheit der Menschen. Vor einem Jahr gab es dann einen Betreiberwechsel. Das war mit viel Aufwand verbunden, aber es hat sich gelohnt. Nun macht es wieder Freude, den Wohnpark Blumlage zu besuchen und dort nach dem rechten zu sehen. 
Danke Sven, dass Du dich um das Haus und um die Menschen kümmerst 🙏



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Gute Erträge / 3

Immobilien gehörten in Deutschland lange Zeit zu den Lieblingen vorsichtiger Sparer. Offene Immobilienfonds lieferten in der Zeit niedriger Zinsen Erträge, die mit Festgeld nicht zu erreichen waren. Seit ein paar Jahren ist das vorbei. Nun gibt es nur noch gute Erträge, wenn die Immobilien ordentlich verwaltet werden. Das Ärztehaus in Celle, hier im Bild, gehört der Stiftung. Seit 30 Jahren kümmert sich Sven jeden Tag um die Wünsche von 40 Ärzten in 16 Praxen. Zufriedene Mieter sind die Grundlage unserer Stiftungserträge. 
Danke Sven 🙏



Sonntag, 24. Mai 2026

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Es bringt nicht viel Ehre und es ist auch kein Amt.
Roman Herzog über das Ehrenamt

Dreißig Jahre ist das her. Bonn war damals noch ein wichtiger Ort. Es gab Orden und lobende Worte, Kaffee und Kuchen. Gestern gab es wieder viel lobende Worte, vermutlich auch Kaffee und Kuchen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, links im Bild, hat beim ehrenamtlichen Blumenpflanzen geholfen und den 23. Mai zum Ehrentag erklärt. Es gibt jetzt sogar eine eigene Website: www.ehrentag.de und Mitmachaktionen im ganzen Land. Gut so, wir machen schon seit 37 Jahren mit. jg


Dienstag, 19. Mai 2026


Ich möchte Björn Höcke nicht bei uns in der Firma begrüßen. 
Raoul Roßmann

Heute in der Süddeutschen Zeitung gibt es ein lesenswertes Interview mit dem Drogerie Erben. Raoul Roßmann stellt sich klar gegen die AfD. Seine Aussage kann ich vollständig übernehmen. Die Werte unserer Stiftung passen weder zu links- noch zur rechtsradikalen Positionen. jg